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	<title>TC Blog</title>
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		<title>M 2.300 Sichere Au&#223;erbetriebnahme oder Ersatz von Komponenten eines Sicherheitsgateways</title>
		<link>http://blog.tele-consulting.com/2012/04/26/m-2-300-sichere-auserbetriebnahme-oder-ersatz-von-komponenten-eines-sicherheitsgateways/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 11:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Bieber</dc:creator>
				<category><![CDATA[]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aussonderung von Ger&#228;ten ist ein oft vernachl&#228;ssigter Schritt im Lebenszyklus von IT-Systemen. Gerade bei Sicherheitsgateways oder Routern, aber auch bei anderen IT-Komponenten ist dies &#228;u&#223;erst wichtig. Der j&#252;ngste Vorfall zeigt recht deutlich, wie wichtig es ist, dass Ger&#228;te vor der Aussonderung von Restinformationen befreit werden. Oft wird bei der Aussonderung nur an eine Entschriftung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Die Aussonderung von Ger&#228;ten ist ein oft vernachl&#228;ssigter Schritt im </span><a href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/grundschutz/webkurs/gsneues/gsneu_7_htm.html"><span style="font-family: Arial; color: #800080; font-size: small;">Lebenszyklus</span></a><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"> von IT-Systemen. Gerade bei Sicherheitsgateways oder Routern, aber auch bei anderen IT-Komponenten ist dies &#228;u&#223;erst wichtig.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Der </span><a href="http://heise.de/-1558711"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">j&#252;ngste Vorfall</span></a><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"> zeigt recht deutlich, wie wichtig es ist, dass Ger&#228;te vor der Aussonderung von Restinformationen befreit werden. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Oft wird bei der Aussonderung nur an eine Entschriftung der Ger&#228;te oder an die Unbrauchbarmachung durch Kurzschluss der Netzteile (o. &#196;.) gedacht. Eine Entschriftung alleine ist v&#246;llig unzureichend und mit etwas Aufwand kann man auch an die Daten im Ger&#228;t kommen, selbst wenn es kurzgeschlossen wurde. Vielmehr sollten weitere Aspekte ber&#252;cksichtigt werden, so z. B.:</span></span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Factory-Reset: L&#246;schen aller Daten (Konfiguration, Logs, tempor&#228;re Daten, Schl&#252;ssel und Passw&#246;rter). In Sicherheitsgateways finden sich f&#252;r potentielle Angreifer wichtige Informationen! „Die Vorgehensweise h&#228;ngt dabei stark von der Art und vom Verwendungszweck des Ger&#228;tes ab. In der Sicherheitsrichtlinie f&#252;r das Sicherheitsgateway sollten hierf&#252;r entsprechende Verantwortlichkeiten definiert werden.“ (Zitat aus dem </span><a href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/grundschutz/kataloge/m/m02/m02300.html"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Ma&#223;nahmentext</span></a><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">)</span></span></li>
<li><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Pr&#252;fen, ob Restinformationen nach einem Factory-Reset noch vorhanden sind und nicht durch diesen gel&#246;scht wurden. Falls nicht bereits geschehen sollten diese Informationen ebenfalls gel&#246;scht oder durch mechanische Zerst&#246;rung g&#228;nzlich unbrauchbar gemacht werden.</span></span></li>
<li> <span style="font-family: Arial; font-size: small;">(Wechsel-)Medien sollten aus dem Ger&#228;t entnommen werden und gesondert behandelt werden (hierf&#252;r gibt es einen eigenen </span><a href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/grundschutz/kataloge/baust/b01/b01015.html"><span style="font-family: Arial; color: #800080; font-size: small;">Baustein</span></a><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">).</span></span></li>
<li><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Ist ein Factory-Reset oder die Entnahme von Datentr&#228;germedien nicht m&#246;glich, so sollten diese nach M&#246;glichkeit mechanisch zerst&#246;rt werden.</span></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Weiterhin ist aber auch wichtig, dass bei einer (Teil-)Ersetzung bzw. Aussonderung der Komponentenlandschaft die Konfiguration der verbleibenden Komponenten dahingehend angepasst wird, dass die Nutzung der Konfigurationsdaten oder Schl&#252;ssel der gel&#246;schten oder zerst&#246;rten Ger&#228;te (m&#246;gen sie in Frieden ruhen <img src='http://blog.tele-consulting.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) nicht mehr Nutzbar sind.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Die Aussonderung ist jedoch nicht nur bei Sicherheitsgateways wichtig, sondern bei allen IT-Systemen oder Daten. Weitere Hinweise hierzu k&#246;nnen aus der Ma&#223;nahme </span><a href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/grundschutz/kataloge/m/m04/m04234.html"><span style="font-family: Arial; color: #800080; font-size: small;">M 4.234 Geregelte Au&#223;erbetriebnahme von IT-Systemen und Datentr&#228;gern</span></a><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"> entnommen werden.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Haben Sie die Aussonderung von IT-Komponenten in Ihren Komponentenlebenszyklus eingebettet? Deckt er bei Ihnen die wichtigen Aspekte vollst&#228;ndig ab?</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></p>
<p><strong><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Weitere Hilfe</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Haben Sie &#252;berdies noch Fragen oder ben&#246;tigen Beratung bei der Anpassung Ihrer Prozesse, so nehmen Sie einfach und unverbindlich </span><a href="http://www.tele-consulting.com/home/kontakt/sb"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Kontakt</span></a><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"> mit uns auf. Wir Beraten Sie gerne.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">/sb</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">P.s.: dieser Post soll kein Fingerzeig in irgend eine Richtung sein, sondern soll vielmehr verdeutlichen, dass Ma&#223;nahmen der IT-Grundschutzkataloge Ihre Daseinsberechtigung haben.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sicherheitspaket f&#252;r Windows Server 2008 R2 fertigestellt</title>
		<link>http://blog.tele-consulting.com/2011/11/30/sicherheitspaket-fur-windows-server-2008-r2-fertigestellt/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 18:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ssupper</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT-Grundschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsrichtlinie]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den Ver&#246;ffentlichungen der Sicherheitspakete f&#252;r die Clients (Windows 7 und Windows XP), Server (Windows Server 2003) sowie des kostenlosen Sicherheitspakets f&#252;r Browser wurde nun auch das Sicherheitspaket f&#252;r Windows Server 2008 (R2) fertiggestellt. Dabei wurde wieder die gleiche Vorgehensweise wie bei Windows 7 verfolgt. Die Anforderungen der Grundschutzkataloge des Bundesamts f&#252;r Sicherheit in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Ver&#246;ffentlichungen der Sicherheitspakete f&#252;r die Clients (Windows 7 und Windows XP), Server (Windows Server 2003) sowie des kostenlosen Sicherheitspakets f&#252;r Browser wurde nun auch das <a title="Sicherheitspaket Windows 2008 R2 fertiggestellt." href="http://www.tele-consulting.com" target="_blank">Sicherheitspaket f&#252;r Windows Server 2008 (R2)</a> fertiggestellt. Dabei wurde wieder die gleiche Vorgehensweise wie bei Windows 7 verfolgt. Die Anforderungen der Grundschutzkataloge des Bundesamts f&#252;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurden um die Inhalte der Microsoft Security Baselines erg&#228;nzt.</p>
<p>Da Microsoft die Windows Server 2008 R2-Version im Kern immer noch auf Windows Server 2008 basiert, sind die technischen Anforderungen auf beide Versionen anwendbar. Unterschiede gibt es nat&#252;rlich trotzdem, diese betreffen aber haupts&#228;chlich Detailverbesserungen wie Stromsparfunktion, DirectAccess, BrancheCache und ein verbessertes Rollenkonzept.</p>
<p>Als Information zur Umsetzung der Vorgaben der Grundschutzkataloge sollte erw&#228;hnt werden, dass die Vorgaben des BSI f&#252;r die Betriebssysteme Windows Server 2003 (B 3.108) und der Allgemeine Server (B 3.101)  nach bestem Wissen auf Windows Server 2008 angewendet wurden, da Windows Server 2008 leider noch nicht Teil der aktuellen Grundschutzkataloge ist.</p>
<p>Alle Informationen zu dem Produkt finden Sie auch auf unserer <a title="Sicheres Windows" href="http://www.tele-consulting.com/security/sicheres_windows" target="_blank">Homepage</a>.</p>
<p>/ssu</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie Cloud Security: Sind shared-images sicher?</title>
		<link>http://blog.tele-consulting.com/2011/11/10/serie-cloud-security-shared-images/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Bieber</dc:creator>
				<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[absichern]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Elastic Cloud]]></category>
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		<category><![CDATA[Cloud-Insecurity]]></category>
		<category><![CDATA[Image-Sharing]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Security]]></category>
		<category><![CDATA[Konfiguration]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Juni haben Darmst&#228;dter Forscher ver&#246;ffentlicht, dass rund 30% von den 1100 untersuchten Images kritische Informationen beinhalten. Dies haben Forscher aus Frankreich tiefgehender untersucht und dabei festgestellt, dass mehr als die H&#228;lfte ihrer Untersuchungsgegenst&#228;nde Informationen preisgaben, die besser vor Image-Freigabe h&#228;tten entfernt werden sollen. Warum Image-Sharing? Das Prinzip des Image-Sharings ist daf&#252;r gedacht, dass Entwickler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni haben Darmst&#228;dter Forscher <a href="http://idw-online.de/de/attachmentdata9700.pdf">ver&#246;ffentlicht</a>, dass rund 30% von den 1100 untersuchten Images kritische Informationen beinhalten.</p>
<p>Dies haben Forscher aus Frankreich <a href="http://www.scribd.com/doc/72067914/Secure-Cloud-Long">tiefgehender untersucht</a> und dabei festgestellt, dass mehr als die H&#228;lfte ihrer Untersuchungsgegenst&#228;nde Informationen preisgaben, die besser vor Image-Freigabe h&#228;tten entfernt werden sollen.</p>
<p><strong>Warum Image-Sharing?</strong></p>
<p>Das Prinzip des Image-Sharings ist daf&#252;r gedacht, dass Entwickler f&#252;r andere Entwickler bereits vorbereitete Systemumgebungen breitstellen (MI = Machine Image). Aber nat&#252;rlich kann man es auch als Template verwenden. So kann mit relativ wenig zeitlichem Aufwand eine virtuelle Maschine gestartet werden (ohne Installation des Betriebssystems).</p>
<p><strong>Was ist nun das Problem?</strong></p>
<p>Untersucht wurden die auf allen Kontinenten frei verf&#252;gbaren AMIs (Amazon MIs). Dabei wurden diese auf Folgende Aspekte hin untersucht:</p>
<ul>
<li>sensible Restinformationen (private Schl&#252;ssel,Zugangsdaten in Konfigurationsdateien, Backup-Dateien oder der Command-History)</li>
<li>Schwachstellen durch veraltete Software</li>
<li>Installierte Backdoors und andere Malware</li>
<li>Gel&#246;schte Daten wiederherstellen</li>
</ul>
<p><strong>Gibt es eine L&#246;sung?</strong></p>
<p>Es gibt keine standardisierte L&#246;sung. Sicherheit basiert auf Vertrauen. Offenbar vertrauen viele der Image-Ersteller auf den gutm&#252;tigen Nutzer und umgekehrt der Nutzer darauf, dass der  Image-Ersteller keine b&#246;sen Absichten hat, wenn Images erstellt oder zur Verf&#252;gung gestellt werden und diese durch Andere genutzt werden. F&#252;r den Fall dass ein Nutzer dem Image nicht vertraut, dann wird er es auch nicht verwenden und sich dann (hoffentlich) die M&#252;he machen ein eigenes Image zu erstellen.</p>
<p>Wenn jetzt ein Image-Ersteller sein Image unbedingt anderen Nutzern (es muss ja nicht &#246;ffentlich sein, es kann ja auch nur unter bestimmten Nutzergruppen geteilt werden) zur Verf&#252;gung stellen will, sollte unbedingt beachten, dass keine sensiblen Restinformationen wie zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Zertifikate oder Schl&#252;ssel</li>
<li>Backupdateien</li>
<li>Befehle (Command-History)</li>
<li>Passworte wechseln (oder ganz entfernen) bzw. im Deployment-Prozess auf Zufallspassw&#246;rter zur&#252;ckgreifen</li>
</ul>
<p>hinterlassen werden. Die gel&#246;schten Dateien sollten zudem sicher gel&#246;scht bzw. &#252;berschrieben werden.</p>
<p>Viele Anbieter (hier als Beispiel Amazon) geben dar&#252;ber hinaus auch <a href="http://docs.amazonwebservices.com/AWSEC2/latest/UserGuide/index.html?AESDG-chapter-sharingamis.html">Tipps</a> zur Image-Erstellung und <a href="https://aws.amazon.com/articles/9001172542712674">vorheriger Vorbereitung</a>.</p>
<p>/sb</p>
<p>P.s.: Anlass gab der heutige <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Risiken-bei-vorkonfigurierten-Images-fuer-Amazons-Cloud-1375869.html">Artikel bei Heise</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Wolke hat keine L&#252;cken</title>
		<link>http://blog.tele-consulting.com/2011/10/25/die-wolke-hat-keine-lucken/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 16:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Bieber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Schwachstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Anwendungssicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schwachstelle in Amazons Cloud Service, die von Forschern der Ruhr-Universit&#228;t  Bochum gefunden wurde, ist keine Schwachstelle in Cloud-Diensten. Das liest sich jedoch leider in manchen Meldungen, als sei der Cloud-Dienst verwundbar &#8211; nur wenige w&#228;hlen die &#220;berschrift besser. Vielmehr bestanden die Schwachstelle(n) in den Webanwendungen, die zur Verwaltung dieser Dienste genutzt werden. Schwachstelle in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nds.rub.de/media/nds/downloads/mjensen/ICWS09.pdf">Die Schwachstelle</a> in Amazons Cloud Service, die von <a href="http://idw-online.de/pages/de/news447281">Forschern der Ruhr-Universit&#228;t</a>  Bochum gefunden wurde, ist keine Schwachstelle in Cloud-Diensten. Das liest sich jedoch <a href="http://www.focus.de/digital/computer/internet-sicherheitsluecke-in-amazons-cloud-diensten-behoben_aid_677949.html">leider</a> <a href="http://clouduser.org/news/wissenschaftler-entdecken-massive-sicherheitslucken-in-der-amazon-cloud-eucalyptus-cloud-ebenfalls-betroffen-6300">in</a> <a href="http://futurezone.at/produkte/5620-sicherheitsluecke-in-amazons-cloud-entdeckt.php">manchen</a> <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bochumer-Forscher-finden-Loecher-in-der-Cloud-1365713.html">Meldungen</a>, als sei der Cloud-Dienst verwundbar &#8211; <a href="http://www.golem.de/1110/87255.html">nur</a> wenige w&#228;hlen die &#220;berschrift besser. Vielmehr bestanden die Schwachstelle(n) in den Webanwendungen, die zur Verwaltung dieser Dienste genutzt werden. Schwachstelle in Webanwendung != Schwachstelle im Cloud-Computing bzw. Cloud-Dienst.</p>
<p>Verwundbar gewesen ist hier eine SOAP-Schnittstelle zur Verwaltung von EC2-Diensten gegen&#252;ber sogenannter <a href="http://clawslab.nds.rub.de/wiki/index.php/XML_Signature_Wrapping">XML-Signature Wrapping Attacken</a>. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass dem signierten Inhalt der SOAP-Nachricht weiterer Content hinzugef&#252;gt bzw bestehender ver&#228;ndert wurde, der trotz Signaturpr&#252;fung zur Ausf&#252;hrung f&#252;r valide gehalten wurde und dadurch verarbeitet wurde.</p>
<p>Weiterhin sind Cross-Site-Scripting (XSS) Schwachstellen entdeckt worden.</p>
<p>Sollten Sie neugierig geworden sein oder w&#252;nschen Sie Beratung zum Thema <a href="http://www.tele-consulting.com/penetrationstests-security-audits/anwendungsanalyse">Webanwendungssicherheit</a> bzw. Pr&#252;fung von Webdiensten, so nehmen Sie doch einfach und unverbindlich <a href="http://www.tele-consulting.com/security/kontakt/gt">Kontakt</a> mit uns auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>/sb</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>M 2.319 Migration eines Servers</title>
		<link>http://blog.tele-consulting.com/2011/09/17/m-2-319-migration-eines-servers/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 16:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Bieber</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT-Grundschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus gegebenem Anlass  einer erfolgreichen Migration mal wieder etwas zum Thema IT-Grundschutz. Die im Titel genannte Ma&#223;name M 2.319 Migration eines Servers aus den IT-Grundschutz-Katalogen des BSI gibt einen guten Anreiz, was bei einer Migration eines Servers zu beachten ist: Welche Daten muss ich mitnehmen? Dabei wichtig: nicht nur Konfigurations- und Anwendungsdaten (wie in 90% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus gegebenem Anlass  einer erfolgreichen Migration mal wieder etwas zum Thema IT-Grundschutz.</p>
<p>Die im Titel genannte Ma&#223;name <a title="M 2.319 Migration eines Servers " href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/grundschutz/kataloge/m/m02/m02319.html" target="_blank">M 2.319 Migration eines Servers</a> aus den IT-Grundschutz-Katalogen des BSI gibt einen guten Anreiz, was bei einer Migration eines Servers zu beachten ist:</p>
<ul>
<li>Welche Daten muss ich mitnehmen? Dabei wichtig: nicht nur Konfigurations- und Anwendungsdaten (wie in 90% aller F&#228;lle) sollten &#252;bernommen werden. Sobald <strong>Kryptografie</strong> mit an Bord ist, sollte auch bedacht werden, dass die Schl&#252;ssel sicher transferiert werden.</li>
<li>Wie schaffe ich Kompatibilit&#228;t? <strong>Genaue Pr&#252;fung der Kompatibilit&#228;t</strong> erspart so manche M&#252;hen, denn treten Inkompatibilit&#228;ten auf, kann das gesamte Migrationsprojekt scheitern oder zumindest nicht im daf&#252;r vorgesehenen Rahmen erfolgreich sein.</li>
<li>An welchen R&#228;dern muss gedreht werden? Nicht nur IP-Adressen oder DNS-Namen wie in der Ma&#223;nahme genannt sind wichtige Aspekte, sondern auch weitere <strong>infrastrukturelle Aspekte</strong> wie z. B. Monitoring.</li>
<li>Wo sind <strong>kritische Wege</strong>? Hilreich ist sich im Voraus auch eine oder einige <strong>Notfallstrategien</strong> zurecht zu legen.</li>
</ul>
<p>Ungemein Hilfreich ist die Abarbeitung einer sorgf&#228;ltig zusammengestellten Migrationscheckliste. So ist sichergestellt, dass alle geplanten, wichtigen Punkte abgearbeitet werden  (Und f&#252;r Menschen, die es gl&#252;cklich stimmt, wenn man etwas abhaken kann, ist dies zudem motivierend  &#8211; Randbemerkung: der Autor z&#228;hlt sich nur bedingt zu dieser Gattung von Menschen <img src='http://blog.tele-consulting.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p><strong>Weitere Hilfe</strong></p>
<p>Sofern Sie ein schwieriges Migrationsprojekt vor sich haben und das gef&#252;hl haben, dass Sie Hilfe ben&#246;tigen, so nehmen Sie einfach und unverbindlich <a title="Zum Kontaktformular" href="http://www.tele-consulting.com/home/kontakt/sb">Kontakt</a> mit uns auf &#8211; wir unterst&#252;tzen Sie gerne mit unserem starken Know-How und unserer zielstrebigen Vorgehensweise.</p>
<p>/SB</p>
<p>P.s.: Es handelte sich heute &#252;brigens um einen Releasewechsel unserer Groupware und vorherigem Betriebssystemrelease- und Architekturwechsel von 32 Bit auf 64Bit. Ein vergleichsweise kleines Migrationsprojekt aus unserem Portfolio &#8211; aber auch das will geplant sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist ein gutes Passwort?</title>
		<link>http://blog.tele-consulting.com/2011/08/10/was-ist-ein-gutes-passwort/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 15:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tglemser</dc:creator>
				<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[M 2.11.]]></category>
		<category><![CDATA[Passwort]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist ein gutes Passwort &#8211; diese Frage besch&#228;ftigt uns und unsere Kunden sehr oft. Im Fokus steht in diesem Artikel dabei nicht, wie oft man ein Passwort &#228;ndern sollte, ob man es aufschreiben darf, dass man nat&#252;rlich Passw&#246;rter nicht mehrfach verwenden sollte, usw., usw., usw. sondern „nur“, wie man ein gutes Passwort erh&#228;lt. Vielfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist ein gutes Passwort &#8211; diese Frage besch&#228;ftigt uns und unsere Kunden sehr oft. Im Fokus steht in diesem Artikel dabei nicht, wie oft man ein Passwort &#228;ndern sollte, ob man es aufschreiben darf, dass man nat&#252;rlich Passw&#246;rter nicht mehrfach verwenden sollte, usw., usw., usw. sondern „nur“, wie man ein gutes Passwort erh&#228;lt.</p>
<p>Vielfach liest man Empfehlungen wie etwa beim Portal „<a href="https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/MeinPC/Passwoerter/passwoerter_node.html" title="BSI f&#252;r B&#252;rger - Passwortsicherheit" target="_blank">BSI f&#252;r B&#252;rger</a>“</p>
<ul>
<li>Mindestens acht Zeichen</li>
<li>Sonderzeichen und Ziffern</li>
<li>Eselsbr&#252;cken helfen</li>
</ul>
<p>Ein Beispiel f&#252;r eine Eselsbr&#252;cke wird auch gegeben: Aus dem Satz &#8220;Morgens stehe ich auf und putze meine Z&#228;hne.&#8221; nimmt man nur die 1. Buchstaben: &#8220;MsiaupmZ&#8221;. &#8220;i&#8221; sieht aus wie &#8220;1&#8243;, &#8220;&#038;&#8221; ersetzt das &#8220;und&#8221;. Das ganze ergibt: &#8220;Ms1a&#038;pmZ&#8221;.</p>
<p>Dies ergibt eine <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Password_strength#Entropy_as_a_measure_of_password_strength" title="Entropie bei Passw&#246;rtern erkl&#228;rt" target="_blank">Entropie</a> von 51 Bits. Damit ben&#246;tigt man 2 hoch 51 Versuche, um alle m&#246;glichen Zeichenkombinationen auszuprobieren. Nicht schlecht.</p>
<p>Nimmt man den Satz der als Basis f&#252;r das „leicht zu merkende“ Passwort (ohne Leerzeichen und mit „ae“ statt „&#228;“), also „MorgenssteheichaufundputzemeineZaehne.“ ergibt dies eine Entropie von 142 Bits. Nur mit Gro&#223;- und Kleinschreibung und einem Sonderzeichen (dem Punkt). Man tippt vielleicht etwas l&#228;nger, aber vertippt sich garantiert weniger oft. </p>
<p>Wie schnell man ein Passwort knacken kann, h&#228;ngt neben der Komplexit&#228;t des Passworts vom verwendeten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hashfunktion" title="Was ist eine Hashfunktion?" target="_blank">Hash-Algorithmus</a> ab. Das hat man als Endanwender nicht in der Hand, diese Entscheidung trifft der Programmierer.</p>
<p>Nutzt man die Passw&#246;rter f&#252;r die Windows-Anmeldung, werden diese z. B. mit LM gehasht gespeichert. Bedient man sich einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grafikprozessor" title="GPU erkl&#228;rt" target="_blank">GPU</a> -beschleunigten Methode (man fand heraus, dass die Rechenaufgaben f&#252;r „Passwort-Knacken“ und Grafiken bereechnen sich sehr &#228;hneln und damit eine GPU deutlich schneller als eine CPU ist) und glaubt den <a href="http://www.elcomsoft.com/distributed_password_recovery.html" target="_blank">Herstellerangaben </a>, so kann man mit dieser Ausstattung fast unglaubliche 250 Millionen Passw&#246;rter pro Sekunde ausprobieren. </p>
<p>Da h&#228;lt der kurze Merker immerhin gut 10 Tage, der lange Satz hingegen mehr als sieben Jahre einem Brute-Force-Angriff stand. In Konsequenz hei&#223;t das: Nehmen Sie lieber l&#228;ngere Passworte, als komplizierte Sonderzeichen, die zu einem Passwort f&#252;hren, dass man jeden Morgen erst nach dem dritten Versuch erfolgreich eingibt &#8211; sofern das in Ihrer verwendeten Software m&#246;glich ist. H&#228;ufig erhalten Sie eine Fehlermeldung, z. B. das Sonderzeichen fehlen oder das Passwort zu lang ist (!).</p>
<p>Leider gibt es derzeit keine (uns bekannte) M&#246;glichkeit, Entropie-Vorgaben f&#252;r Passw&#246;rter in Standardprogrammen zu hinterlegen. Man kann zwar meist einstellen, wie lange ein Passwort mindestens sein muss, wie viele Sonderzeichen mindestens vorkommen m&#252;ssen, aber wie man sieht haben diese Indikatoren sehr unterschiedliche Auswirkungen auf die tats&#228;chliche Passwortqualit&#228;t.</p>
<p>Es gibt nat&#252;rlich noch weitere implementierungsabh&#228;ngige Fragestellungen, ob ein Anmeldeverfahren als sicher gelten kann. So sind EC-Karten mit einer vierstelligen aus Zahlen bestehenden PIN gesichert, von erfolgreichen Brute-Force-Angriffen ist jedoch nichts bekannt, da die Karten nach drei Fehlversuchen gesperrt. </p>
<p>Dies ist sogar nach den Vorgaben des BSI in den IT-Grundschutzkatalogen zul&#228;ssig. In Ma&#223;nahme <a href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/grundschutz/kataloge/m/m02/m02011.html" title="M 2.11 im Original" target="_blank">M 2.11 Regelung des Passwortgebrauchs</a>  steht: </p>
<blockquote><p>„Wenn f&#252;r das Passwort nur Ziffern zur Verf&#252;gung stehen, sollte es mindestens 6 Zeichen lang sein und das Authentisierungssystem sollte den Zugang nach wenigen Fehlversuchen sperren (f&#252;r eine bestimmte Zeitspanne oder dauerhaft).“</p></blockquote>
<p>Ergebnis: Viele Jahre hat man uns antrainiert Passw&#246;rter f&#252;r Menschen unlesbar, f&#252;r Maschinen jedoch weiterhin leicht zu knacken zu gestalten. Eine gute Passwortrichtlinie sollte genau diese Aspekte reflektieren und pr&#252;fen, wie eine m&#246;glichst gute Entropie erzwungen werden kann, die dennoch zu gut merkbaren Passw&#246;rtern f&#252;hrt. </p>
<p>P:S.: f&#252;r diesen Artikel gab es eine <a href="http://xkcd.com/936/" target="_blank">Inspiration </a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sicheres Windows &#8211; Absicherung der Kommunikation</title>
		<link>http://blog.tele-consulting.com/2011/06/08/sicheres-windows-absicherung-der-kommunikation/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 19:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ssupper</dc:creator>
				<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Grundschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[absichern]]></category>
		<category><![CDATA[härten]]></category>
		<category><![CDATA[Härtung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Juni m&#246;chte ich bei meiner monatlichen Vorstellung verschiedener technischer Vorgaben f&#252;r die Umsetzung von IT-Grundschutz auf die Absicherung der Kommunikation unter Windows eingehen. Au&#223;erdem wird auf Gruppenrichtlinieneinstellungen eingegangen, welche vermeintlich verwechselt werden k&#246;nnten. In Windows existieren Gruppenrichtlinieneinstellungen, welche sehr &#228;hnlich klingen. Exemplarisch seien hier die Einstellungen &#8220;Dom&#228;nenmitglied: Daten des sicheren Kanals digital signieren (wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni m&#246;chte ich bei meiner monatlichen Vorstellung verschiedener technischer Vorgaben f&#252;r die Umsetzung von IT-Grundschutz auf die Absicherung der Kommunikation unter Windows eingehen. Au&#223;erdem wird auf Gruppenrichtlinieneinstellungen eingegangen, welche vermeintlich verwechselt werden k&#246;nnten.</p>
<p>In Windows existieren Gruppenrichtlinieneinstellungen, welche sehr &#228;hnlich klingen. Exemplarisch seien hier die Einstellungen &#8220;Dom&#228;nenmitglied: Daten des sicheren Kanals digital signieren (wenn m&#246;glich)&#8221; und &#8220;Microsoft-Netzwerk (Client): Kommunikation digital signieren (wenn Server zustimmt)&#8221; genannt.</p>
<p>.</p>
<p><a href="http://blog.tele-consulting.com/wp-content/uploads/2011/06/Kommunikation.jpg" rel="shadowbox[sbpost-813];player=img;"><img title="Absicherung der Kommunikation unter Windows" src="http://blog.tele-consulting.com/wp-content/uploads/2011/06/Kommunikation-150x150.jpg" alt="Einstellungen zur Absicherung der Kommunikation unter Microsoft Windows" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Grupperichtlinie &#8220;Dom&#228;nenmitglied&#8230;&#8221; (<a title="Konfiguration des sicheren Kanals unter Windows" href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/grundschutz/kataloge/m/m05/m05089.html">M 5.89 Konfiguration des sicheren Kanals unter Windows</a>) kann immer angewendet werden, da diese Einstellung lediglich bewirkt, dass die Kommunikation verschl&#252;sselt wird sofern der Kommunikationspartner dazu in der Lage ist. Dabei wird bei der Anmeldung von einem Client am Dom&#228;nencontroller versucht, die Kommunikation zu verschl&#252;sseln, sofern der Kommunikationspartner, also der Dom&#228;nencontroller, dazu f&#228;hig ist. Ist der Server dazu nicht in der Lage, wird die Kommunikation unverschl&#252;sselt fortgesetzt.</p>
<p>Nach den Vorgaben des IT-Grundschutzes sind aus Kompatibilit&#228;tsgr&#252;nden, sofern s&#228;mtliche Rechner im Informationsverbund auf Microsoft Windows basieren und h&#246;her als Windows 2000 sind, s&#228;mtliche oben aufgef&#252;hrten Einstellungen zu setzen. Falls auch Linux-Betriebssysteme zum Einsatz kommen, sind zumindest die ersten zwei Einstellungen zu aktivieren.</p>
<p>Neben den Einstellungen f&#252;r die Anmeldevorg&#228;nge gibt es weitere, welche die Kommunikation nach der Anmeldung, z. B. f&#252;r die Ablage von Dateien im Netzwerk (&#252;ber Datei- und Druckerfreigabe) bei Microsoft Windows zust&#228;ndig sind. Diese lauten ziemlich &#228;hnlich (&#8220;Microsoft-Netzwerk (Client): Kommunikation digital signieren (wenn Server zustimmt)&#8221;) und es ist sowohl bei den Einstellungen f&#252;r die Authentifizierung an einem Dom&#228;nencontroller, als auch die Einstellungen f&#252;r das SMB-Protokoll m&#246;glich, die Einstellungen so zu setzen, dass die Kommunikation sowohl verschl&#252;sselt als auch signiert durchgef&#252;hrt wird. Als kleine Randinfo f&#252;r Personen, die sich mit dem Thema n&#228;her befassen m&#246;chten, das Absichern des SMB-Protokolls wird in der Informationstechnik auch &#8220;SMB-Signing“ genannt.</p>
<p>Diese Funktion wird auch im Linux-Bereich durch den Samba Daemon ab Version 3 unterst&#252;tzt und daher k&#246;nnen diese Einstellungen im Regelfall immer, unabh&#228;ngig vom Betriebssystem, umgesetzt werden.</p>
<p>Durch das Produkt „Sicheres Windows“ erhalten Sie eine konsolidierte &#220;bersicht &#252;ber diese und weitere technische Anforderungen, die in den Ma&#223;nahmen der IT-Grundschutzkataloge enthalten sind.</p>
<p>Diese &#220;bersicht bietet den Vorteil, dass die Grundschutzkataloge nicht nach den relevanten Einstellungen durchsucht werden m&#252;ssen. Falls Sie Interesse an der Dokumentation und an der Vorgehensweise f&#252;r die Umsetzung der technischen Vorgaben haben, k&#246;nnen Sie sich gerne &#252;ber unsere <a title="Sicheres Windows" href="http://www.tele-consulting.com/security/sicheres_windows">Homepage</a> bei uns melden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>/ssu</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus heiterem Himmel kam der Wolkenbruch &#8211; Neue Serie zu Cloud (In)Security &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://blog.tele-consulting.com/2011/05/13/aus-heiterem-himmel-kam-der-wolkenbruch-neue-serie-zu-cloud-insecurity-teil-1/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 17:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Bieber</dc:creator>
				<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Insecurity]]></category>
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		<category><![CDATA[Incident-Handling]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Security]]></category>
		<category><![CDATA[private-cloud]]></category>
		<category><![CDATA[public-cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit in der Cloud]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit liest man viel von Cloud-Computing und damit verbundenen Zwischenf&#228;llen. In dieser Blog-Artikelreihe wird genauer auf die Geschehnisse eingegangen. Dabei gehen wir grunds&#228;tzlich auf Probleme und Schw&#228;chen, aber auch L&#246;sungsans&#228;tze f&#252;r den sicheren Umgang mit Cloud-Computing ein. Begriffsdefinitionen erfolgen nur bedingt, man wird hier oder hier f&#252;r den Einstieg f&#252;ndig. Der HBGary-Hack und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit liest man viel von Cloud-Computing und damit verbundenen Zwischenf&#228;llen. In dieser Blog-Artikelreihe wird genauer auf die Geschehnisse eingegangen. Dabei gehen wir grunds&#228;tzlich auf Probleme und Schw&#228;chen, aber auch L&#246;sungsans&#228;tze f&#252;r den sicheren Umgang mit Cloud-Computing ein.</p>
<p>Begriffsdefinitionen erfolgen nur bedingt, man wird <a title="Wikipedia: Cloud Computing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing" target="_blank">hier</a> oder <a title="NIST Definition of Cloud Computing" href="http://csrc.nist.gov/publications/drafts/800-145/Draft-SP-800-145_cloud-definition.pdf" target="_blank">hier</a> f&#252;r den Einstieg f&#252;ndig.</p>
<p><strong>Der HBGary-Hack und der Zusammenhang mit Cloud-Sicherheit</strong></p>
<p>Zu aller erst betrachten wir den Hack von <em>HBGary</em> im M&#228;rz diesen Jahres. Die sog. &#8220;Hacktivisten&#8221; <em>Anonymous</em> sind durch Ausnutzen einer L&#252;cke im verwendeten CMS-Systems und weiterer Methoden an die Passw&#246;rter gelangt. Aber zur&#252;ck zur Cloud-Security: CEO Aaron Barr war gleichzeitig Administrator des Google-Cloud-Accounts und dummerweise hatte er f&#252;r dessen Zugang dasselbe Passwort, wie f&#252;r das CMS, verwendet. Das ist ein anderes Thema, wir bleiben bei der Cloud-Security&#8230;</p>
<p>Durch diesen mehrstufigen Angriff hatten die Angreifer also das Passwort f&#252;r administrative Zug&#228;nge der E-Mail-Verwaltung erhalten. Durch &#196;nderung der Passworte der Benutzer konnten die Mails entwendet und gelesen werden. Dies war nur m&#246;glich, weil der Zugriff auf die administrativen Funktionen bei Google Mail und allen uns bekannten Cloud-Diensten standardm&#228;&#223;ig per Benutzername und Passwort direkt &#252;ber das Internet m&#246;glich ist. Ein Zugriff auf Infrastrukturkomponenten sollte jedoch nie ohne starke Verschl&#252;sselung m&#246;glich sein, ein administrativer Zugriff am besten nur aus lokalen Netzen und nicht &#252;ber das Internet bzw. wenn, dann eingeschr&#228;nkt via VPN.</p>
<p>Neben dem direkten Zugriff trat ein weiteres, typisches Problem im Verlauf des Angriffs auf. Dieser wurde zwar vergleichsweise rasch bemerkt (was nicht schwer sein d&#252;rfte, wenn pl&#246;tzlich keine E-Mail-Passw&#246;rter mehr funktionieren), jedoch konnte sich Barr gegen&#252;ber dem Google-HelpDesk nicht schnell genug authentifizieren, um den Service herunterzufahren. Das <strong>mangelhafte Incident-Handling</strong> ist der erste Kritikpunkt, den wir hier n&#228;her beleuchten.</p>
<p>SLAs hin oder her, diese bringen nur etwas, wenn man auch den Gesamtablauf des Prozesses testet, der f&#252;r die Behandlung von Vorf&#228;llen, verbunden mit in der Cloud gehosteten Diensten, etabliert wurde. Manch einer h&#246;rt da ganz leise das Wort &#8220;<a title="M 6.83 Notfallvorsorge beim Outsourcing" href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/grundschutz/kataloge/m/m06/m06083.html" target="_blank">Notfall&#252;bung</a>&#8221; des IT-Grundschutzes. <img src='http://blog.tele-consulting.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Ende vom Trauerlied liegt auf der Hand: Die Mails waren zwar verschl&#252;sselt, jedoch f&#252;r den Benutzer transparent abgelegt (d.h. sobald man Zugang zum Mailaccount hat, kann man die verschl&#252;sselten Mails im Klartext lesen). Dadurch konnten die Mails abgezogen werden, da der Dienst nicht schnell genug vom Netz ging. Das f&#252;hrt zum zweiten Kritikpunkt: <strong>unsichere Speicherung von Daten in der Cloud</strong>. Sofern der Schl&#252;ssel nicht bekannt, trivial oder der verwendete Verschl&#252;sselungs-Algorithmus nicht veraltet ist, sind die Daten f&#252;r einen Angreifer unbrauchbar. Insbesondere, wenn Daten in der Cloud verarbeitet werden sollen (bei E-Mails z. B. f&#252;r die Nutzung von Spam-Filtern), oder die Entschl&#252;sselung gegen&#252;ber dem Endbenutzer transparent erfolgt, ist einem Angreifer das entschl&#252;sseln, sobald er Kontenzugriff hat, m&#246;glich.</p>
<p>Fassen wir zusammen:</p>
<ul>
<li>Feindliche Angriffe auf Cloud-Dienste sollten in der Notfallvorsorge betrachtet werden (nicht immer nur der Ausfall von Diensten und Komponenten)</li>
<li>Der Service des Providers sollte in jedem Fall getestet werden (nochmals: &#8220;<a title="M 6.83 Notfallvorsorge beim Outsourcing" href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/grundschutz/kataloge/m/m06/m06083.html" target="_blank">Notfall&#252;bung</a>&#8221; <img src='http://blog.tele-consulting.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</li>
<li>Intransparente Verschl&#252;sselung von Daten erh&#246;ht den Sicherheitsfaktor (damit der Usability-Faktor nicht darunter leidet k&#246;nnen andere Mechanismen f&#252;r Ver- und Entschl&#252;sselung etabliert werden)</li>
</ul>
<p>Alle Details zum HBGary-Hack stellten wir im &#220;brigen beim IT-Kolloquium „Sicherheitslecks in IT-Infrastrukturen“ im M&#228;rz 2011 vor. Wer Interesse an den Folien hat oder den Vortrag in seinem Unternehmen f&#252;r Sensibilisierungsveranstaltungen nutzen m&#246;chte, kann uns jederzeit gerne <a title="Tele-Consulting Kontaktformular" href="http://www.tele-consulting.com/home/kontakt/sb" target="_blank">ansprechen</a>.</p>
<p><strong>Weitere Hilfe</strong><br />
Wie immer hoffen wir, dass Ihnen die Informationen in unserem Blog  m&#246;glichst konkret weiterhelfen. Sollten Sie dar&#252;ber hinaus gehenden  Beratungsbedarf haben, z. B. um die Sicherheitsma&#223;nahmen f&#252;r Ihr  Unternehmen gemeinsam zu untersuchen und zu verbessern, so nehmen Sie  bitte <a title="Tele-Consulting Kontaktformular" href="http://www.tele-consulting.com/home/kontakt/sb" target="_blank">unverbindlich Kontakt</a> mit uns auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>/sb</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>RSA Hack – Sind SecurID-Tokens noch sicher? Empfehlungen f&#252;r Gegenma&#223;nahmen</title>
		<link>http://blog.tele-consulting.com/2011/05/05/rsa-hack-sind-securid-tokens-noch-sicher-empfehlungen-fur-gegenmasnahmen/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 11:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tglemser</dc:creator>
				<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Hack]]></category>
		<category><![CDATA[RSA]]></category>
		<category><![CDATA[SecurID]]></category>
		<category><![CDATA[Token]]></category>

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		<description><![CDATA[Update 06.06. zu Tausch der Tokens am Ende Update 28.05. zu Angriff auf Lockheed Martin am Ende Einleitung Mitte M&#228;rz 2011 schrieb Art Coviello, CEO bei RSA, einen offenen Brief an die Kunden. In einem „ausgekl&#252;gelten Angriff“ wurden „bestimmte Informationen“, davon „einige, die in direktem Zusammenhang mit der RSA Zwei-Faktor-Authentisierung stehen“ entwendet. Obwohl mit diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Update 06.06. zu Tausch der Tokens am Ende</strong><br />
<strong>Update 28.05. zu Angriff auf Lockheed Martin am Ende</strong></p>
<p><strong>Einleitung</strong><br />
Mitte M&#228;rz 2011 schrieb Art Coviello, CEO bei RSA, <a href="http://www.rsa.com/node.aspx?id=3872">einen offenen Brief</a> an die Kunden. In einem „ausgekl&#252;gelten Angriff“ wurden „bestimmte Informationen“, davon „einige, die in direktem Zusammenhang mit der RSA Zwei-Faktor-Authentisierung stehen“ entwendet. Obwohl mit diesen Informationen nach Coviello kein direkter Angriff auf die Endkunden m&#246;glich wird, k&#246;nnte die der Angriff die „Wirksamkeit der Implementierung der Zwei-Faktor-Authorisierung reduzieren“. Also die Kombination aus Besitz (Token) und Wissen (PIN).</p>
<p>Was genau passiert ist, ob etwa wie <a href="http://www.heise.de/security/meldung/RSA-Hack-koennte-Sicherheit-von-SecurID-Tokens-gefaehrden-1210245.html">gemutma&#223;t</a> der SecurID-Quellcode oder die Seeds, die f&#252;r die Berechnung der von den Tokens generierten Einmalpassw&#246;rter (One-Time-Passwords, OTP) ben&#246;tigt werden entwendet wurden, wei&#223; man leider dank der Informationspolitik von RSA bis heute nicht. </p>
<p>Die <a href="http://services.corporate-ir.net/SEC/Document.Service?id=P3VybD1odHRwOi8vaXIuaW50Lndlc3RsYXdidXNpbmVzcy5jb20vZG9jdW1lbnQvdjEvMDAwMTE5MzEyNS0xMS0wNzAxNTkvZG9jL0VNQ0NvcnBvcmF0aW9uXzhLXzIwMTEwMzE3LnBkZiZ0eXBlPTImZm49RU1DQ29ycG9yYXRpb25fOEtfMjAxMTAzMTcucGRm">Empfehlungen</a>, die von RSA bzw. dem mittlerweile Mutterkonzern EMC herausgegeben wurden, helfen leider ebenso nur bedingt weiter. Weitere Informationen sind auch der Channel Communication Guideline, die an die Kunden direkt versendet wurde nicht zu entnehmen.<br />
Man m&#246;ge:</p>
<ul>
<li>Vermehrt den Fokus der Sicherheitsanstrengungen f&#252;r Soziale Netze und die Nutzung durch Anwender, die Zugriff auf kritische Infrastrukturen haben, legen</li>
<li>Starke Passwort- und PIN-Richtlinien durchsetzen	</li>
<li>Nur die Rechte vergeben, die ein Benutzer wirklich ben&#246;tigt (Principle of least privilege)	</li>
<li>Den Authentication-Manager im Auge behalten	</li>
<li>Fernzugriff auf den Authentication-Manager einschr&#228;nken	</li>
<li>Die Benutzer und das Help-Desk sensibilisieren	</li>
</ul>
<p>Auf die Frage, ob SecurID-Token-Records gestohlen worden sind, wird mit folgender lapidaren Begr&#252;ndung nicht geantwortet: &#8220;Im Interesse der Sicherheit unserer Kunden erteilen wir keine n&#228;here Auskunft zu den ausgesp&#228;hten Daten.&#8221;. </p>
<p><strong>Welche Auswirkungen hat dies f&#252;r die Praxis?</strong><br />
Leider kann man nur Annahmen treffen. Aufgrund der Aussagen vom EMC/RSA muss davon ausgegangen werden, dass die Generierung der OTPs vorhersagbar geworden ist. Daf&#252;r spricht auch, dass die „einige Abl&#228;ufe“ seitens RSA unterbrochen worden sind, darunter die Vertriebst&#228;tigkeit (!). Insofern scheint das Problem nicht nur eine Datenbank mit Seeds zu betreffen, sondern man kann davon ausgehen, dass auch neu produzierte Tokens, die nicht in einer solchen Datenbank beinhaltet sind betroffen w&#228;ren. Also scheinen die Informationen entwendet worden zu sein, die man braucht, um aus der Seriennummer des Tokens den jeweils g&#252;ltigen OTP zu berechnen.</p>
<p>Wann kommt also nun ein Angriff in der Praxis mit dieser Annahme zum Tragen? Sobald ein Angreifer wei&#223;, welche Tokennummer einem Benutzer zugeordnet ist und im Besitz der bei RSA gestohlenen Informationen ist, kann er mutma&#223;lich den OTP-Wert berechnen. Hierf&#252;r ben&#246;tigt er wie bisher zumindest kurzzeitig den Token selbst oder muss (z. B. &#252;ber Inventarlisten bei der Firma, die die Token einsetzt oder Bestellinformationen bei Distributoren) anderweitig an die Tokennummer gelangen. Damit kann man die Kenntnis der Tokennummer mit der Nutzung bzw. dem Diebstahl des Tokens gleichsetzen. Kann sich der Angreifer nun anmelden? Ab diesem Zeitpunkt ist der Angriff der exakt gleiche, der er immer schon war. Der Angreifer ben&#246;tigt weiterhin die Adressen der Zugangsportale, an denen der Token verlangt wird, ebenso wie den Benutzernamen und die Zugangs-PIN. </p>
<p>Bisher ben&#246;tigte ein Angreifer also:</p>
<ul>
<li>Token</li>
<li>Passenden Zugangspunkt</li>
<li>Zum Token passenden Benutzername</li>
<li>Zum Token passenden PIN</li>
</ul>
<p>Jetzt ben&#246;tigt er (weiterhin eine Annahme)</p>
<ul>
<li>Token ODER Tokennummer</li>
<li>Zum Token/Tokennummer passenden Zugangspunkt</li>
<li>Zum Token/Tokennummer passenden Benutzername</li>
<li>Zum Token/Tokennummer passenden PIN</li>
</ul>
<p><strong>Welche Handlungsempfehlungen lassen sich f&#252;r IT-Sicherheitsbeauftrage, IT-Sicherheitsverantwortliche, CISOs in dieser solchen Situation ableiten?<br />
</strong>Es wird davon ausgegangen, dass folgende Ma&#223;nahmen bereits in der Vergangenheit ergriffen worden sind. Falls nicht, ist dies in jedem Falle sofort nachzuholen. Die angegeben Beispielwerte stellen aus unserer Sicht f&#252;r einen durchschnittlichen Sicherheitsanspruch belastbare Empfehlungen dar. Diese sind jedoch stets individuell zu bewerten.</p>
<ul>
<li>Regelm&#228;&#223;iges &#196;ndern der PIN (z. B. 90 Tage, variiert je nach Sicherheitsanspruch)</li>
<li>Definierte Komplexit&#228;tsanforderungen die PIN (z. B. 6 Zeichen alphanumerisch, variiert je nach Sicherheitsanspruche)</li>
<li>Generierung der PINs durch das System, nicht Vergabe durch den Nutzer</li>
<li>Sperren des Zugangs nach definierter Anzahl Fehlversuche (z. B .3 Versuche, variiert je nach Sicherheitsanspruch)</li>
<li>Entsperren nur manuell</li>
<li>Regelm&#228;&#223;ige Pr&#252;fung der Authentication Manager-Protokolle auf fehlgeschlagene Logins und „Next Tokencode Required“ Meldungen (z. B. alle zwei Wochen, variiert je nach Sicherheitsanspruch)</li>
<li>Regelm&#228;&#223;ige Nutzersensibilisierung</li>
<li>Help-Desk-Sensibilisierung</li>
<li>Authentication-Manager wird Out-Of-Band und auf keinen Fall remote gemanaged</li>
<li>Datenbank des Authentication-Managers ist gesch&#252;tzt</li>
<li>Die Seriennummern der Tokens werden nirgends (z. B. in Inventarlisten) gespeichert</li>
</ul>
<p>Es empfiehlt sich, die Ma&#223;nahmen zu &#252;berpr&#252;fen und dar&#252;ber hinaus folgende Ma&#223;nahmen ad hoc zu ergreifen:</p>
<ul>
<li>Nutzerinformation &#252;ber den Vorfall, Sensibilisierung</li>
<ul>
<li>PINs und Passw&#246;rter d&#252;rfen an niemanden, weder extern noch intern weitergeben werden</li>
<li>Tokennummern und –Codes d&#252;rfen nur im Supportfall dem Helpdesk genannt werden. Beim Anruf des Helpdesks stets die Rufnummer pr&#252;fen oder das Helpdesk aktiv zur&#252;ckrufen</li>
<li>Eingabe des Token-Codes nur auf durch das Helpdesk benannte Adressen. Hierbei niemals einen Link anklicken, sondern die Adresse selbst ins Adressfeld eintragen</li>
</ul>
<li>Sensibilisierung des Help-Desks</li>
<li>Pr&#252;fen der Authentisierungsmethoden gegen&#252;ber dem Helpdesk. Wie wird die Identit&#228;t eines Anrufers verifiziert? Ist es einem Angreifer m&#246;glich, die Informationen die abgefragt werden auf anderem Weg zu erlangen? Wie werden neue PINs im Falle des Zur&#252;cksetzens &#252;bermittelt? </li>
</ul>
<p>Stellen Sie einen schriftlichen Plan der zu ergreifenden Ma&#223;nahmen auf und besprechen Sie diese in Ihrem Sicherheitsteam bzw. mit den Administratoren. Dokumentieren Sie die ergriffenen Ma&#223;nahmen und begr&#252;nden sie diese.<br />
<strong><br />
Gibt es m&#246;gliche weitere Probleme</strong><br />
M&#246;glicherweise wurde auch Quelltext entwendet, so dass es Angreifern m&#246;glich sein k&#246;nnte Schwachstellen in den Authentisierungsservern zu finden. Ist dies der Fall, kann dies theoretisch auch dazu f&#252;hren, dass die Sicherheit der Gesamtl&#246;sung vollst&#228;ndig nicht mehr gegeben ist. H&#228;lt man dies f&#252;r realistisch kommt man nicht umhin, die RSA-L&#246;sung sofort au&#223;er Betrieb zu setzen und f&#252;r eine &#228;quivalente L&#246;sung ohne Sicherheitsm&#228;ngel zu sorgen. Dies scheint unserer Einsch&#228;tzung nach jedoch f&#252;r die meisten Einsatzbereiche derzeit nicht notwendig.</p>
<p><strong>Nachsatz</strong><br />
Es ist f&#252;r den Einsatz einer Sicherheitsl&#246;sung wie RSA Secure-ID Tokens im Falle eines Einbruchs unerl&#228;sslich um die Gesamtsicherheit der L&#246;sung zu wissen. Es ist in keinem Fall zutr&#228;glich, dass EMC/RSA die Sicherheit der Kunden vorschiebt, um nicht Stellung zu den entwendeten Daten beziehen zu m&#252;ssen. Damit wird der Kunde letztlich allein gelassen und kann nicht mit ausreichender Sicherheit ad&#228;quat auf das durch EMC/RSA verursachte Problem reagieren. </p>
<p><strong>Update 28.05.: Angriff auf Lockheed Martin Ende Mai</strong><br />
Am 28.05. ver&#246;ffentlichte das R&#252;stungsunternehmen Lockheed Martin eine <a href="http://www.lockheed-martin.com/news/press_releases/2011/0528hq-secuirty.html">Mitteilung</a>, dass Angriffe auf Ihre Infrastruktur erfolgten, aber dank der sofortigen Intervention nichts passiert ist. <a href="http://uk.reuters.com/article/2011/05/26/us-lockheed-network-idUKTRE74P7U320110526">Dem Vernehmen nach</a> steht der Angriff im Zusammenhang mit den Vorf&#228;llen bei RSA. So wurden die Remote-Zug&#228;nge zun&#228;chst gesperrt, neue Tokens verteilt und bei der Anmeldung ein zweites Passwort nach der eigentlichen Anmeldung verlangt. </p>
<p>Es ist fraglich, ob diese Sicherheitsma&#223;nahmen greifen, insbesondere was den Tausch der Tokens betrifft. Offensichtlich wird jedoch das Problem: Bei gro&#223;en Unternehmen sind die Zugangsportale meist leicht zu finden und an eine g&#252;ltige Tokennummer zu kommen, ist bei 100.000 (!!) Nutzern ebenfalls deutlich leichter, als bei vergleichsweise kleinen Nutzerkreisen. </p>
<p>&#196;ndert sich durch den Vorfall die eingangs beschriebene Einsch&#228;tzung und die abgeleiteten Empfehlungen? Nein. Der Fall bringt nichts Neues ans Tageslicht, auch wenn es nat&#252;rlich beunruhigend ist, wenn ein Angriff gegen einen RSA-Kunden nun erfolgreich wird. Derzeit ist ein realer Angriff dennoch vergleichsweise unwahrscheinlich und die benannten Gegenma&#223;nahmen sinnvoll. Es k&#246;nnte jedoch jeden Tag passieren, dass die Seeds f&#252;r die Token-Berechnung im Internet ver&#246;ffentlicht werden. Damit steigt die Gefahr von Angriffen massiv. Es ist daher sicherlich empfehlenswert, sich bereits heute f&#252;r ein entsprechendes Szenario zu wappnen. </p>
<p><strong>Update 06.06. Tokens werden getauscht</strong><br />
Also doch: RSA hat sich binnen k&#252;rzester Zeit *hust* <a href="http://www.rsa.com/node.aspx?id=3891">dazu entschlossen</a>, die Tokens zu tauschen. Alle. Auf Wunsch der Kunden. Der &#8220;offene Brief an die Kunden&#8221; ist wiedermal sehr lesenswert: Nat&#252;rlich besteht weiterhin keinerlei Gefahr, wenn man die Best-Practice-Ansagen umsetzt. Diese ganzen Hacks der letzten Zeit gegen &#8220;Epsilon, Sony, Google, PBS, and Nintendo&#8221; stehen in keinem Zusammenhang mit dem RSA Problem &#8211; hatte das wer behauptet? Der Angriff gegen Lockheed Martin (siehe Update 28.05.) irgendwie schon, aber hey, Lockheed hat ihn ja vereitelt. Und der Angriffsvektor, der bei Lockheed Martin zum Tragen kam, ist kein neuer Angriffsvektor (der letzte Teil ist im Original unterstrichen). In anderen Worten: Das, was Lockheed Martin passiert ist, kann allen anderen auch passieren die SecurID einsetzen.<br />
Wer &#252;brigens nach einer Alternative sucht, bekommt eine Liste von Marktbegleitern <a href="https://rsa-email.rsa.com/servlet/campaignrespondent?_ID_=rsa.4696&#038;WPID=11156">direkt bei RSA</a>.. </p>
<p>Dieser Token-Tausch kann im &#220;brigen nur eines bedeuten: Die Seeds sind &#8211; wie bereits zu Beginn vermutet &#8211; entwendet worden. Das ist schlimm genug. Viel schlimmer aus unserer Sicht ist, dass die Seeds &#252;berhaupt bei RSA gespeichert wurden. Das ist das Secret des Kunden, der den Token einsetzt! Das hat bei RSA nichts, aber auch nichts mehr verloren, nachdem der Token produziert wurde. Insofern lohnt sich der Blick auf den Markt durchaus..</p>
<p><strong>Weitere Hilfe</strong><br />
Wie immer hoffen wir, dass Ihnen die Informationen in unserem Blog m&#246;glichst konkret weiterhelfen. Sollten Sie dar&#252;ber hinaus gehenden Beratungsbedarf haben, z. B. um die Sicherheitsma&#223;nahmen f&#252;r Ihr Unternehmen gemeinsam zu untersuchen und zu verbessern, so nehmen Sie bitte <a href="http://www.tele-consulting.com/home/kontakt/gt">unverbindlich Kontakt</a> mit uns auf. </p>
<p>/GT</p>
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		<title>Sicheres Windows &#8211; Absicherung BIOS</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 11:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ssupper</dc:creator>
				<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Grundschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Monat stellen wir Inhalte diverser Einstellungen der Admin-Klick-Tabelle f&#252;r Windows 7 vor. Diese erm&#246;glicht es, innerhalb k&#252;rzester Zeit eine technisch, den hohen Anforderungen des BSI-Grundschutzes gen&#252;gende Umgebung zu konfigurieren. Diesen Monat dreht sich alles um die Einstellungen zum Thema BIOS. BIOS-Einstellungen k&#246;nnen zwar je nach System auch zentral ausgerollt werden, meistens fehlt jedoch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Monat stellen wir Inhalte diverser Einstellungen der Admin-Klick-Tabelle f&#252;r Windows 7 vor. Diese erm&#246;glicht es, innerhalb k&#252;rzester Zeit eine technisch, den hohen Anforderungen des BSI-Grundschutzes gen&#252;gende Umgebung zu konfigurieren.</p>
<p>Diesen Monat dreht sich alles um die Einstellungen zum Thema BIOS. BIOS-Einstellungen k&#246;nnen zwar je nach System auch zentral ausgerollt werden, meistens fehlt jedoch die entsprechende Software bzw. die daf&#252;r notwendige homogene Umgebung. Die gute Nachricht: In den Grundschutzkatalogen existieren lediglich zwei Anforderungen zur Absicherung des BIOS von Windows Clients (siehe Bild).</p>
<p><a href="http://blog.tele-consulting.com/wp-content/uploads/2011/05/bios_settings.jpg" rel="shadowbox[sbpost-762];player=img;"><img title="bios_settings" src="http://blog.tele-consulting.com/wp-content/uploads/2011/05/bios_settings-150x55.jpg" alt="Einstellungen der Admin-Klick-Tabelle um das BIOS abzusichern" width="150" height="55" /></a></p>
<p>Es muss sowohl das BIOS-Passwort aktiviert, als auch die  Boot-Reihenfolge definiert festgelegt werden. Die Reihenfolge ist so zu  w&#228;hlen, dass das Booten von anderen Medien verhindert wird. F&#252;r jeden  Client-PC ist nach Grundschutz ein individuelles BIOS-Passwort zu  vergeben. Da f&#252;r Administratoren dadurch ein erheblicher Mehraufwand  entsteht, st&#246;&#223;t diese Ma&#223;nahme selten auf freudige Gesichter. Um das  Setzen und Merken der BIOS-Passw&#246;rter zu beschleunigen, empfiehlt es  sich,  zusammengesetzte Passw&#246;rter (z. B. aus Parameter wie Seriennummer  und der ID des PCs) zu nutzen. So besitzt jeder Rechner ein  individuelles Passwort. Damit wird das Einrichten bzw. Betreuen von  Rechnern erheblich einfacher, als wenn man die Passw&#246;rter zun&#228;chst aus  einer Passwortdatenbank holen muss. Bei dieser Methodik muss nat&#252;rlich  sichergestellt werden, dass die Regel zum Erstellen des Passworts nur  einem kleinen Personenkreis bekannt ist und nicht nach au&#223;en  kommuniziert wird. Nat&#252;rlich ergibt sich dadurch die Problematik, dass  beim Ausscheiden von Mitarbeitern, das Passwort nicht mehr sicher ist.  F&#252;r hochsichere Informationsverb&#252;nde m&#252;ssten hier sukzessive die  BIOS-Passw&#246;rter mittels einer neuen Methodik ge&#228;ndert werden.</p>
<p>Alternativ  k&#246;nnen auch Passwortspeicher-Tools verwendet werden, jedoch besteht  auch hier die M&#246;glichkeit, dass ein potentieller Angreifer, der die  Datenbank kopiert und anschlie&#223;end ausscheidet, auch Zugriff auf  s&#228;mtliche BIOS-Informationen eines Rechners erh&#228;lt.</p>
<p>Letztendlich  kann jeder Angreifer auch einfach die BIOS-Batterie ausbauen um an das  gew&#252;nschte BIOS heranzukommen. Trotz allem erschwert diese Einstellung  einem Angreifer das Kompromittieren von Systemen und das muss ja  schlie&#223;lich das Ziel eines Informationsverbundes sein</p>
<p>/ssu</p>
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